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Geschichte vor Ort

stadthistorische Wanderungen

Unter welchen Bedingungen (Teilnehmer*innenzahl, erforderliche Nachweise, etc.) die Stadtrundgänge im 2. Halbjahr 2021 stattfinden können, lässt sich aktuell noch nicht mit Sicherheit sagen. Wir aktualisieren diese Informationen, sobald sie uns vorliegen. Wenn Sie sich für einen Stadtrundgang interessieren, können Sie sich gerne bei Christian Dillenberg (563-2248) oder Dr. Jan Kirschbaum (563-2217) telefonisch vormerken lassen.

Wuppertal

Verkehrsgeschichte zu Fuß: Rund um den Elberfelder Hauptbahnhof

Quartier Geschicht(en) im Wuppertal von West nach Ost.

Der Elberfelder Hauptbahnhof, eine der Pioniereinrichtungen des Eisenbahnbaus im Rheinland, war ein zentrales Element des Elberfelder Aufstiegs zur bedeutenden Handelsmetropole und zum wichtigen Verkehrsknoten im 19. Jahrhundert. Doch er war nicht der erste Bahnhof in Elberfeld. Er liegt zwischen den beiden ehemaligen "Endbahnhöfen" an der Kluse und in der Steinbeck, wo heute noch Bahnhofsgebäude vorhanden sind. Außerdem liegt die ehemalige Eisenbahndirektion in diesem Gebiet rund um den Döppersberg. Ausbau und die Modernisierung des Schienennetzes in den folgenden Jahrzehnten sowie die Umbauten der Bahnhöfe ab 1911 waren weitere administrative und infrastrukturgeschichtliche Meilensteine, die im stadthistorischen Spaziergang mit Frank Khan thematisiert werden.

Treffpunkt: Bahnhof W-Steinbeck, Hoeftstraße 4.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Frank Khan 3.7.22 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
Google Maps
10-3206w@122
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Der Friedhof der berühmten Bürger*innen: der Friedhof Varresbeck

Friedhöfe – Ansichten & Geschichte(n)

Auf dem Friedhof Varresbeck/Krummacherstraße fanden viele lokalhistorisch bedeutende Persönlichkeiten aus dem kulturellen Leben ihre letzte Ruhestätte. Der Ort beindruckt durch eine Vielfalt an Grabarten und durch den großzügigen Begräbniswald mit seinen alten Sandsteingrabmalen. Christian Deimel ist Bestatter und führt über den Friedhof und durch die Bestattungskultur.

Treffpunkt: Platz vor dem Blumenladen Friedhof Varresbeck, Krummacherstraße 25, 42115 Wuppertal

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Christian Deimel 22.5.22 1* So: 14:30-16:45 (Auswä)
Google Maps
10-3207w@122
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Der größte Friedhof im Osten: der Friedhof Norrenberg

Friedhöfe – Ansichten & Geschichte(n)

Der Friedhof Norrenberg liegt im Wuppertaler Ortsteil Heckinghausen und gilt als einer der schönsten und würdigsten Friedhöfe Barmens. Zugleich zählt er mit seiner Fläche von 92.300 qm und mit rund 16.000 Grabstellen zu den größten Friedhöfen der Stadt überhaupt. Das spiegelt sich auch in seiner Auslastung: Etwa 230 Bestattungen finden jährlich hier statt. Dennoch wird es in Rahmen dieses historischen Spaziergangs gelingen, ihn bequem zu umlaufen und Beispiele der Bestattungskultur vor Ort kennenzulernen. Christian Deimel ist Bestatter und führt über den Friedhof und durch die Bestattungskultur.

Treffpunkt: Vor der Auferstehungskirche am Parkplatz Friedhof Norrenberg, Theodor-Fontane-Straße 52, 42289 Wuppertal

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Christian Deimel 12.6.22 1* So: 14:30-16:45 (Auswä)
Google Maps
10-3208w@122
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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Friedhöfe Hochstr.

Friedhöfe – Ansichten & Geschichte(n)

An der Hochstraße in Elberfeld findet man ein wahres „Friedhofscluster“. Exemplarisch betrachten wir zwei unterschiedliche evangelische Friedhöfe (lutherisch vs. reformiert), sowie einen katholischen Friedhof mit ihrer jeweils unterschiedlichen Gestaltung. Insbesondere die Friedhofskapellen und sonstigen architektonischen Merkmale unterscheiden sich ebenso deutlich wie die individuelle Grabgestaltung und -pflege. Geplant ist darüber hinaus ein kleiner Abstecher zum nahe gelegenen niederländisch-reformierten Friedhof an der Katernberger Straße. Er gestattet nämlich einen Einblick in ein völlig anderes, sehr eigenwilliges Gestaltungskonzept.

Treffpunkt: Am Eingangstor ev. Lutherischer Friedhof Hochstraße 4, 42105 Wuppertal

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Christian Deimel 4.11.21 1* Do: 14:00-16:15 (Auswä)
Google Maps
10-2103w@221
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Sonnborn: Das Kreuz mit dem Kreuz

Quartier Geschicht(en) im Wuppertal von West nach Ost.

Der Bau des Sonnborner Autobahnkreuzes in den 1960er und -70er Jahren und die Art und Weise, wie er ausgeführt wurde, wären heute kaum noch vorstellbar. Bei seiner Erbauung war es das größte Autobahnkreuz Europas. Schon die Zeitgenossen haben es voller Emotionen kommentiert und kritisiert. Ein Wuppertaler Stadtviertel wurde dadurch überregional bekannt. Der Spaziergang verfolgt Ursachen, Rahmenbedingungen und Folgen des Ausbaus des Sonnborner Kreuzes und zeigt den gigantischen Verkehrsknoten des Viertels, für das auch die Landstrecke der Schwebebahn charakteristisch ist. Ein Stück Wuppertaler Verkehrsgeschichte.

Treffpunkt: Parkplatz Ecke Sonnborner Straße/Kirchhofstraße

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Frank Khan 10.4.22 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
Google Maps
10-3202w@122
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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Vom Novemberpogrom bis zu den Deportationen - die Rolle der Wuppertaler Gestapo

Über die konkrete Verantwortung der Wuppertaler Gestapo für die Drangsalierung, Entrechtung und Ermordung der Wuppertaler Juden und Jüdinnen ist nur wenig bekannt. 80 Jahre nach den ersten Deportationen in die Ghettos Litzmannstadt und Minsk begeben wir uns auf die Spuren der Wuppertaler Gestapo und besuchen die Wuppertaler "Tatorte".

Treffpunkt: am Denkmal im Deweerthschen Garten

Hinweis:

Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich. Barzahlung beim Kursleiter vor Ort.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dr. Stephan Stracke 7.11.21 1* So: 14:30-16:45 (Auswä)
Google Maps
10-2106w@221
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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Vor den Toren der Stadt: Das Zooviertel

Quartier Geschicht(en) im Wuppertal von West nach Ost.

Westlich des Bayer-Werks und daher dank der üblichen Westwinde vor den Fabrik-Ausdünstungen geschützt, entstand Ende des 19. Jahrhunderts das Zoo-Viertel. Der namensgebende Zoologische Garten und die Parkanlagen auf der Königshöhe machten das Quartier zu einem beliebten Wohnviertel für gehobene Angestellte, Elberfelder Textilkaufleute und die Direktoren des Bayer-Werks. Mit einem eigenen Bahn- und Schwebebahnanschluss lebte man vor den Toren Elberfelds und war im Handumdrehen im Büro.

Treffpunkt: Schwebebahnstation Zoo Stadion, Aufgang Richtung Osten

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Frank Khan 1.5.22 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
Google Maps
10-3203w@122
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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Die neue Altstadt. Das Luisenviertel

Quartier Geschicht(en) im Wuppertal von West nach Ost.

Das Luisenviertel entstand während der Expansion der Stadt in den Jahren 1820 bis 1850. Hier fanden sich die vornehmen Häuser der Fabrikanten neben den Quartieren der Arbeit suchenden Zuwanderer. Viele namhafte Firmen hatten hier, in der damaligen "Neustadt", ihren Ursprung. Aber auch bekannte Führer der katholischen und sozialdemokratischen Arbeiterschaft wie Adolf Kolping und Hugo Hillmann lebten hier. Heute gilt das "Szeneviertel" vielen als die "Wuppertaler Altstadt".

Treffpunkt: Mahnmal im Deweerthschen Garten.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Frank Khan 15.5.22 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
Google Maps
10-3205w@122
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Die Geschichte von Infrastruktur und Urbanisierung: Vohwinkel

Stadtgeschichte im Detail

Bis etwa 1800 war Vohwinkel ein unbedeutendes Gut im Westen Elberfelds. Danach setzte eine rapide Entwicklung ein durch Straßen- und vor allem Eisenbahnbau. Ursache und Folge des wirtschaftlichen und funktionalen Bedeutungswandels war ein starkes Bevölkerungswachstum. 1921 erhielt Vohwinkel zunächst Stadtrechte, bevor es 1929 Teil der neuen Stadt Wuppertal wurde und heute deren drittgrößter Stadtteil ist. Der stadthistorische Spaziergang führt mitten hinein in die Geschichte von Infrastruktur und Urbanisierung im Tal.

Treffpunkt: Grünanlage Vohwinkeler Straße / Bahnstraße an den Schwebebahnexponaten

Hinweis:

Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich. Barzahlung beim Kursleiter vor Ort.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Frank Khan 24.10.21 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
Google Maps
10-2113w@221
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Entlang der "Prachtallee": Unterbarmen

Stadtgeschichte im Detail

Stadthistorische Wanderung mit einem "Blick" hinter Haus-, Kirchen- und Fabrik-Fassaden durch die Viertel entlang der ehemaligen "Prachtallee". Die Entwicklung des gesellschaftlichen Lebens im Prozess der Industrialisierung und Urbanisierung lässt sich auch heute noch nachvollziehen.

Treffpunkt: Eingang Friedrich-Engels-Haus, Engelsstr.10

Hinweis:

Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich. Barzahlung beim Kursleiter vor Ort.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Frank Khan 31.10.21 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
Google Maps
10-2114w@221
5.00 €
wenige Plätze frei

Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Der Arrenberg und die "soziale Frage"

Quartier Geschicht(en) im Wuppertal von West nach Ost.

Entlang der Wupper am Arrenberg, unterhalb der Stadt, lagen die Textilfärbereien, die auch der Wupper ihre Farben gaben. In diesem Industriequartier baute die Stadt Elberfeld einige ihrer Sozialeinrichtungen, das Waisenhaus, das Armenkrankenhaus und ein Altenstift. Die Stadt hatte mit dem "Elberfelder Armenpflegesystem" (seit 1852) eine Vorreiterrolle in der Armenfürsorge übernommen. Ein Modell, das landes- und europaweit kopiert wurde.

Treffpunkt: Trinitatis- Kirche, Arrenberger Str./ Ecke Masuren Str

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Frank Khan 14.11.21 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
Google Maps
10-2115w@221
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 
Frank Khan 8.5.22 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
Google Maps
10-3204w@122
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Das Elberfelder System der "Armenfürsorge"

Stadtgeschichte im Detail

Das "Elberfelder System der Armenfürsorge" von 1853 zählt zu den frühesten systematischen und professionellen Formen sozialer Daseinsvorsorge und galt als ambitionierte Antwort auf die sogenannte soziale Frage und als Reflex auf die Massenarmut im 19. Jahrhundert. Das häufig auch international kopierte System stellte eine frühe Variante des „Förderns und Forderns“, da es die Armenunterstützung an rigide Auflagen und strikte Überwachung durch ehrenamtlich tätige Armenpfleger*innen band. Es addierten sich hier christlich patriarchalische Formen der Fürsorge und Nächstenliebe mit den sozialen Disziplinierungsstrategien der kapitalistischen Gesellschaft. Der finanzielle Erfolg des „Elberfelder Systems“ war indessen beträchtlich. 1870 brachte es ein zeitgenössischer Beobachter gezielt auf den Punkt, indem er Elberfeld als „die vielleicht bettelfreieste Stadt im Lande“ bezeichnete.

Treffpunkt: Sparkasse Hauptverwaltung, Eingang Islandufer

Hinweis:

Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich. Barzahlung beim Kursleiter vor Ort.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Frank Khan 21.11.21 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
Google Maps
10-2116w@221
5.00 €
wenige Plätze frei

Einzeltermine Anmeldung Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

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