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Geschichte vor Ort

Solingen

Stadtrundgang zu den Stolpersteinen

Offene Stadtführungen 2022

Vor über 75 Jahren endete auch in Solingen die nationalsozialistische Herrschaft, alliierte Truppen brachten die Befreiung vom Faschismus. Die Verbrechen der Nazis wurden offenbar. Auch viele Solinger*innen waren zuvor Opfer der Nazis geworden.

Der Rundgang führt zu einigen der Stolpersteine in Solingen, die an die Opfer der nationalsozialistischen Herrschaft erinnern. Das Schicksal der Opfer sowie deren Lebensumstände und die Zusammenhänge von Verfolgung und Widerstand in Solingen in der Zeit von 1933 bis 1945 werden in diesem Zusammenhang thematisiert.

Der Rundgang dient aber nicht nur der Erinnerung. Er soll Anregungen geben, sich mit der aktuellen Rechtsentwicklung auseinanderzusetzen.

Treffpunkt: Solingen-Ohligs, vor dem Hauptbahnhof, an der Uhr

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Hans-Günter Koch 20.8.22 1* Sa: 14:00-15:30 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
Auswärts 10-5298s@222
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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Führung über den jüdischen Friedhof

Der jüdische Friedhof in Solingen ist einer von ca. 2.400 jüdischen Begräbnisstätten in Deutschland. Heute dienen diese vielfach auch als Quelle der Kultur-, Sozial- und Religionsgeschichte. Durch ihre Nutzung als lokale Geschichtsquelle haben sich die jüdischen Friedhöfe darüber hinaus zu einem bedeutenden Lernort entwickelt, der mittlerweile auch im öffentlichen Bewusstsein fest verankert ist.

Der jüdische Friedhof in Solingen wird bereits um 1718 erwähnt; der älteste erhaltene Grabstein stammt aus dem Jahr 1820. Die letzte Beerdigung fand im April 1941 statt. Nach der Zerstörung der Synagoge im November 1938 ist der Friedhof das einzige und letzte öffentlich sichtbare Zeugnis jüdischer Religion und Kultur in Solingen. Im Spätherbst 1987 übernahm die Gesamtschule Solingen die Patenschaft über den jüdischen Friedhof. Seitdem wird der Friedhof von einer Arbeitsgemeinschaft junger Schüler*innen betreut und gepflegt. Die Führungen über den jüdischen Friedhof am Estherweg stehen unter der Leitung von Simone Sassin, der aktuellen Leiterin der AG, und Michael Sandmöller, dem ehemaligen Leiter.

Treffpunkt für die Führungen ist das Friedhofstor am Estherweg. Männliche Besucher werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Simone Sassin 18.9.22 1* So: 11:00-12:30 (SG-Mi) Mummstraße 10
Google Maps
Auswärts 10-5295s@222
0.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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Wuppertal

Der größte Friedhof im Osten: der Friedhof Norrenberg

Friedhöfe – Ansichten & Geschichte(n)

Der Friedhof Norrenberg liegt im Wuppertaler Ortsteil Heckinghausen und gilt als einer der schönsten und würdigsten Friedhöfe Barmens. Zugleich zählt er mit seiner Fläche von 92.300 qm und mit rund 16.000 Grabstellen zu den größten Friedhöfen der Stadt überhaupt. Das spiegelt sich auch in seiner Auslastung: Etwa 230 Bestattungen finden jährlich hier statt. Dennoch wird es in Rahmen dieses historischen Spaziergangs gelingen, ihn bequem zu umlaufen und Beispiele der Bestattungskultur vor Ort kennenzulernen. Christian Deimel ist Bestatter und führt über den Friedhof und durch die Bestattungskultur.

Treffpunkt: Vor der Auferstehungskirche am Parkplatz Friedhof Norrenberg, Theodor-Fontane-Straße 52, 42289 Wuppertal

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Christian Deimel 12.6.22 1* So: 14:30-16:45 (Auswä)
Google Maps
10-3208w@122
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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Tatort Vohwinkel - Vergessene Orte der NS-Zeit

Am 27. Juni jährt sich zum 90. Mal die Erschießung des Vohwinkeler Antifaschisten Fritz Klaus in der Nähe des Vohwinkeler Bahnhofs.

Er war am 27. Juni 1932 noch in den Zeiten der Weimarer Republik von einem SA-Mann tödlich verletzt worden. Ein halbes Jahr später übernahmen die Nationalsozialisten die Macht.

Im Sommer 1933 starben in Vohwinkel zwei weitere Antifaschisten. Am 26. Juni 1933 entführten SA-Männer den Antifaschisten Hans Goersmeier aus seiner Wohnung am Giebel und ermordeten ihn in der Beek.

Zwei Tage später, am 28. Juni 1933, wurde der Kommunist Andreas Milfried von SA-Leuten aus seiner Wohnung in der Gräfratherstr. 21 verschleppt. Seine Leiche wurde einige Tage später grausam verstümmelt und von 14 Schusswunden durchbohrt im Neandertal aufgefunden.

Weitere NS-Verbrechen in Vohwinkel fanden in der Endphase des Krieges statt: Bei den Vohwinkeler Angriffen am 31.12.1944 und am 1.1.1945 starben etwa 200 Menschen. 29 Zwangsarbeiter*nnen und Kriegsgefangene waren unter den Toten. Nach dem Bombenangriff am 31.12.1945 hatten sowjetische Zwangsarbeiter oder Kriegsgefangene aus einem zerstörten Gebäude am Vohwinkeler Bahnhof Lebensmittel entwendet. Ein deutscher Hauptmann hatte die Plünderung beobachtet und befahl, dass die Leute, die die Lebensmittel entwendet hatten, sich melden sollten. Als niemand vortrat, wählte er sechs Männer aus.

Diese wurden gezwungen, ihr eigenes Grab zu graben. Dann wurden sie in einer Reihe aufgestellt. Ein Mann versuchte zu entkommen. Er lief die Böschung hinauf, wurde aber erschossen, als er die Höhe erreicht hatte.

Die Leichen wurden erst im Oktober 1945 geborgen und auf dem evangelischen Friedhof an der Ehrenhainstraße bestattet.

Treffpunkt: Kaiserstraße/Schwebebahnstation Vohwinkel

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dr. Stephan Stracke 26.6.22 1* So: 14:30-16:00 (Auswä)
Google Maps
10-3212w@122
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
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Verkehrsgeschichte zu Fuß: Rund um den Elberfelder Hauptbahnhof

Quartiergeschichte(n) im Wuppertal von West nach Ost.

Der Elberfelder Hauptbahnhof, eine der Pioniereinrichtungen des Eisenbahnbaus im Rheinland, war ein zentrales Element des Elberfelder Aufstiegs zur bedeutenden Handelsmetropole und zum wichtigen Verkehrsknoten im 19. Jahrhundert. Doch er war nicht der erste Bahnhof in Elberfeld. Er liegt zwischen den beiden ehemaligen "Endbahnhöfen" an der Kluse und in der Steinbeck, wo heute noch Bahnhofsgebäude vorhanden sind. Außerdem liegt die ehemalige Eisenbahndirektion in diesem Gebiet rund um den Döppersberg. Ausbau und die Modernisierung des Schienennetzes in den folgenden Jahrzehnten sowie die Umbauten der Bahnhöfe ab 1911 waren weitere administrative und infrastrukturgeschichtliche Meilensteine, die im stadthistorischen Spaziergang mit Frank Khan thematisiert werden.

Treffpunkt: Bahnhof W-Steinbeck, Hoeftstraße 4.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Frank Khan 3.7.22 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
Google Maps
10-3206w@122
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
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Entlang der Allee: Zu Besuch in Unterbarmen

Quartiersgeschichte(n) im Wuppertal von West nach Ost

1811 rief der Barmer Bürgermeister die Bürger*innen auf, für eine Straße zu spenden. Die unbefestigte Landstraße zwischen Barmen und Elberfeld sollte befestigt werden und zusätzlich großzügig angelegt werden. Die „Allee“, heute Friedrich-Engels-Allee, verbindet nicht nur Barmen und Elberfeld sondern auch die Geschichte des Wuppertals. Bei dieser stadthistorischen Wanderung erhalten Sie einem "Blick" hinter Haus-, Kirchen- und Fabrik-Fassaden durch die Viertel entlang der ehemaligen "Prachtallee".

Treffpunkt: Engels-Haus, Engelsstr.10

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Frank Khan 28.8.22 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
Google Maps
10-3201w@222
5.00 €
ausgebucht
Gibt es Kursalternativen?
E-Mail an uns!

oder Tel.: +49 (202) 5632217


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Widerstand in Ronsdorf

Historischer Stadtspaziergang mit Dr. Stephan Stracke

Ronsdorf war schon sehr früh eine der wichtigen Hochburgen der deutschen Arbeiterbewegung. Der Besuch und die Rede von Ferdinand Lasalle im Jahre 1864 ging nicht nur in die Ronsdorfer Geschichte ein. Es entstanden starke Gewerkschaftsgruppen und verankerte Arbeiterparteien. Auf der Wanderung berichtet Historiker Dr. Stephan Stracke u.a. über die Streikbewegung bei Reinshagen im August 1932, über die lokale Ronsdorfer Widerstandsgeschichte und das Sterben der Deserteure. Außerdem stellt er die Persönlichkeiten der Ronsdorfer Widerstandsbewegung vor wie Eugen Schwebinghaus, Hugo und Hildegard Ebbinghaus, Waltraud und Egon Ebbinghaus und Robert Stamm.

Treffpunkt: vor dem Bahnhof Ronsdorf (Nibelungenstraße 80)

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dr. Stephan Stracke 2.9.22 1* Fr: 17:00-18:30 (W-Ron)
Google Maps
10-3207w@222
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
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Vom Engels-Haus zur Gemarker Kirche: Barmen

Quartiersgeschichte(n) im Wuppertal von West nach Ost

Als Herzog Johann III. 1527 den Barmern das Privileg der Garnnahrung verlieh, war das der Beginn eines unvergleichlichen Aufstiegs des kleinen Ortes an der Wupper zu einer großen und selbstbewussten Stadt, deren Ausdruck das Barmer Rathaus aus dem Jahr 1921 ist. Auf diesem historischen Stadtrundgang werden die historischen Spuren des Werdens und Wachsens der einstigen selbstständigen Großstadt zu Fuß erkundet – von der Familie Engels bis zum Bau der Schwebebahn und der Gründung der Bekennenden Kirche im Nationalsozialismus.

Treffpunkt: Engels-Haus, Engelsstr. 10

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Frank Khan 11.9.22 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
Google Maps
10-3202w@222
5.00 €
ausgebucht
Gibt es Kursalternativen?
E-Mail an uns!

oder Tel.: +49 (202) 5632217


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Seife und Bleicherbrunnen: Schwarzbach und Wupperfeld

Quartiersgeschichte(n) im Wuppertal von West nach Ost

Der stadthistorische Spaziergang startet vom Gelände der Firma Luhns, die mit ihrer Seifenproduktion eine Erfolgsgeschichte geschrieben hat, die für die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Stadt von Bedeutung war. Es geht weiter durch den Barmer Osten, vorbei am zentralen Berliner Platz mit seiner besonderen Bedeutung für den Stadtteil bis zum Bleicherbrunnen und damit mitten hinein in die Geschichte der Textilindustrie.

Treffpunkt: Berliner Platz (am Denkmal "Berliner Bär")

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Frank Khan 25.9.22 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
Google Maps
10-3203w@222
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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Widerstand am Rott

Historischer Stadtspaziergang mit Dr. Stephan Stracke

Der Widerstand gegen die Nationalsozialisten war auf dem Rott, insbesondere im Bereich des Hohensteins, der Bogenstraße und der früheren Hochstraße, besonders stark. Hier wohnten mehrheitlich Arbeiter*innen, die sich der KPD zugehörig fühlten und in zahlreichen Vereinen und politischen Gruppen aktiv waren. Am 19. Februar 1933 verschärfte sich die politische Lage für Wuppertaler Antifaschist*innen dramatisch. Die SA eröffnete auf dem Werth das Feuer auf eine große Wahlkundgebung der SPD. Zehn Schwer- und zwölf Leichtverletzte waren zu beklagen, unter den Opfern war auch ein elfjähriges Kind. Der Überfall ging in die SPD-Geschichte als sog. Barmer Blutsonntag ein. Am gleichen Tag wurde ein SA-Trupp, der die KPD-Hochburg durchqueren wollte, von Kommunisten mit Schusswaffen angegriffen. Auf der Wanderung werden die wichtigsten Akteure und die Schauplätze der Widerstandsbewegung und der NS-Verfolgung auf dem Rott vorgestellt.

Treffpunkt: Schwebebahnstation Adlerbrücke

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dr. Stephan Stracke 8.10.22 1* Sa: 14:30-16:00 (W-Bar)
Google Maps
10-3208w@222
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
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Zwischen alter Zollbrücke, Gaskessel und Brauerei: Heckinghausen

Quartiersgeschichte(n) im Wuppertal von West nach Ost

Sie war eine der ersten Steinbrücken über die Wupper: Die alte Zollbrücke, ein wichtiger Verkehrsweg und ehemalige Zollstation, erst Anfang des 19. Jahrhunderts aufgelöst, als die Landesgrenze zwischen Berg und Mark beseitigt wurde. Damit entfiel auch das Brückengeld, das ortsansässige Kneipenbesitzer bis dahin kassiert haben sollen. Nur Fußgänger*innen waren davon befreit. So kann diese verkehrsreiche Brücke als ein frühes Beispiel privat finanzierter öffentlicher Infrastruktur gelten. Der stadthistorische Spaziergang begibt sich auf historische Spurensuche im Stadtviertel Heckinghausen.

Treffpunkt: Vor dem Gaskessel, Mohrenstr.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Frank Khan 9.10.22 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
Google Maps
10-3204w@222
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
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Industriedorf an der Grenze zu Westfalen: Langerfeld

Quartiersgeschichte(n) im Wuppertal von West nach Ost

Langerfeld war ein Grenzdorf zwischen der Grafschaft Mark und dem Herzogtum Berg. In der Zeit der Frühindustrialisierung profitierte das expandierende Industriedorf durch die Nähe zu Barmen und durch seine Bedeutung als Verkehrsknoten. Infrastrukturelle Modernisierung, Textilgewerbe und Wasserwirtschaft spielten in der Entwicklung der Gemeinde, die 1922 gegen heftigen Widerstand zu Barmen kam, eine zentrale Rolle. Und es gab einen Flugplatz…

Treffpunkt: Mahnmal Langerfelder Markt

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Frank Khan 16.10.22 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
Google Maps
10-3205w@222
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
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Freiheit, Amt und Kloster. Beyenburg an der Wupper

Quartiersgeschichte(n) im Wuppertal von West nach Ost

An einer Schleife der Wupper, ganz im Osten der Stadt, liegt der alte Ortskern von Beyenburg. Der ehemalige Amtssitz und Grenzübergang zum Märkischen beeindruckt mit seiner historischen Architektur, dem Stauteich und natürlich der ortsbildprägenden Klosterkirche aus dem 15. Jahrhundert. Dieser Rundgang führt durch die Geschichte des Amtes, der Freiheit und des Klosters Beyenburg.

Treffpunkt: Bushaltestelle „Beyenburg Mitte“, Am Wupperstollen.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Frank Khan 23.10.22 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
Google Maps
10-3206w@222
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
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Widerstand am Ostersbaum

Historischer Stadtspaziergang mit Dr. Stephan Stracke

Eine weitere Hochburg der Arbeiter*innenbewegung in Wuppertal war der Ostersbaum. Hier kämpften die Arbeiter*innen schon 1920 gegen den Kapp-Putsch. Von 1931 bis 1933 waren der Paradeberg und die Gathe ein Hotspot der Kämpfe gegen die SA. 1934 konnten illegale Gewerkschaftsgruppen bei Storch und Huppertsberg aufgebaut werden. Hier lebten zahlreiche Widerstandskämpfer*innen, die auch in der Illegalität auf ein gewachsenes Solidaritätsnetzwerk zurückgreifen konnten. Vorgestellt werden Akteur*innen wie Hans Schmitz, Cläre und Willi Muth, Emil Löhde und Werner Kraehkamp.

Treffpunkt: Brunnen am Platz der Republik

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dr. Stephan Stracke 29.10.22 1* Sa: 14:30-16:00 (W-Elb)
Google Maps
10-3209w@222
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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