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Geschichte vor Ort

Solingen

Wuppertal

Widerstand am Rott

Historischer Stadtspaziergang mit Dr. Stephan Stracke

Der Widerstand gegen die Nationalsozialisten war auf dem Rott, insbesondere im Bereich des Hohensteins, der Bogenstraße und der früheren Hochstraße, besonders stark. Hier wohnten mehrheitlich Arbeiter*innen, die sich der KPD zugehörig fühlten und in zahlreichen Vereinen und politischen Gruppen aktiv waren. Am 19. Februar 1933 verschärfte sich die politische Lage für Wuppertaler Antifaschist*innen dramatisch. Die SA eröffnete auf dem Werth das Feuer auf eine große Wahlkundgebung der SPD. Zehn Schwer- und zwölf Leichtverletzte waren zu beklagen, unter den Opfern war auch ein elfjähriges Kind. Der Überfall ging in die SPD-Geschichte als sog. Barmer Blutsonntag ein. Am gleichen Tag wurde ein SA-Trupp, der die KPD-Hochburg durchqueren wollte, von Kommunisten mit Schusswaffen angegriffen. Auf der Wanderung werden die wichtigsten Akteure und die Schauplätze der Widerstandsbewegung und der NS-Verfolgung auf dem Rott vorgestellt.

Treffpunkt: Schwebebahnstation Adlerbrücke

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dr. Stephan Stracke 8.10.22 1* Sa: 14:30-16:00 (W-Bar)
Google Maps
10-3208w@222
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
Einzeltermine hier anzeigen
 

Zwischen alter Zollbrücke, Gaskessel und Brauerei: Heckinghausen

Quartiersgeschichte(n) im Wuppertal von West nach Ost

Sie war eine der ersten Steinbrücken über die Wupper: Die alte Zollbrücke, ein wichtiger Verkehrsweg und ehemalige Zollstation, erst Anfang des 19. Jahrhunderts aufgelöst, als die Landesgrenze zwischen Berg und Mark beseitigt wurde. Damit entfiel auch das Brückengeld, das ortsansässige Kneipenbesitzer bis dahin kassiert haben sollen. Nur Fußgänger*innen waren davon befreit. So kann diese verkehrsreiche Brücke als ein frühes Beispiel privat finanzierter öffentlicher Infrastruktur gelten. Der stadthistorische Spaziergang begibt sich auf historische Spurensuche im Stadtviertel Heckinghausen.

Treffpunkt: Vor dem Gaskessel, Mohrenstr.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Frank Khan 9.10.22 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
Google Maps
10-3204w@222
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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Industriedorf an der Grenze zu Westfalen: Langerfeld

Quartiersgeschichte(n) im Wuppertal von West nach Ost

Langerfeld war ein Grenzdorf zwischen der Grafschaft Mark und dem Herzogtum Berg. In der Zeit der Frühindustrialisierung profitierte das expandierende Industriedorf durch die Nähe zu Barmen und durch seine Bedeutung als Verkehrsknoten. Infrastrukturelle Modernisierung, Textilgewerbe und Wasserwirtschaft spielten in der Entwicklung der Gemeinde, die 1922 gegen heftigen Widerstand zu Barmen kam, eine zentrale Rolle. Und es gab einen Flugplatz…

Treffpunkt: Mahnmal Langerfelder Markt

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Frank Khan 16.10.22 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
Google Maps
10-3205w@222
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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Freiheit, Amt und Kloster. Beyenburg an der Wupper

Quartiersgeschichte(n) im Wuppertal von West nach Ost

An einer Schleife der Wupper, ganz im Osten der Stadt, liegt der alte Ortskern von Beyenburg. Der ehemalige Amtssitz und Grenzübergang zum Märkischen beeindruckt mit seiner historischen Architektur, dem Stauteich und natürlich der ortsbildprägenden Klosterkirche aus dem 15. Jahrhundert. Dieser Rundgang führt durch die Geschichte des Amtes, der Freiheit und des Klosters Beyenburg.

Treffpunkt: Bushaltestelle „Beyenburg Mitte“, Am Wupperstollen.

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Frank Khan 23.10.22 1* So: 13:30-15:45 (Auswä)
Google Maps
10-3206w@222
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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Widerstand am Ostersbaum

Historischer Stadtspaziergang mit Dr. Stephan Stracke

Eine weitere Hochburg der Arbeiter*innenbewegung in Wuppertal war der Ostersbaum. Hier kämpften die Arbeiter*innen schon 1920 gegen den Kapp-Putsch. Von 1931 bis 1933 waren der Paradeberg und die Gathe ein Hotspot der Kämpfe gegen die SA. 1934 konnten illegale Gewerkschaftsgruppen bei Storch und Huppertsberg aufgebaut werden. Hier lebten zahlreiche Widerstandskämpfer*innen, die auch in der Illegalität auf ein gewachsenes Solidaritätsnetzwerk zurückgreifen konnten. Vorgestellt werden Akteur*innen wie Hans Schmitz, Cläre und Willi Muth, Emil Löhde und Werner Kraehkamp.

Treffpunkt: Brunnen am Platz der Republik

Hinweis: Für diese Veranstaltung ist keine vorherige Anmeldung erforderlich.

Leitung Termin     Zeit (Stadtt.) Straße R Kurs-Nr.
Preis
Infos
Dr. Stephan Stracke 29.10.22 1* Sa: 14:30-16:00 (W-Elb)
Google Maps
10-3209w@222
5.00 €
Anmeldung nicht nötig
Einzeltermine Information Fahrplan des VRR
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